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Die Sehnsucht nach Harmonie begleitet unser ganzes Leben. Harmonie, wie wir sie im aufeinander abgestimmten Takt der Musik und Klang der Instrumente wieder finden. Nichts beschreibt unsere Gefühle so exakt wie Musik und so gehört zu allen festlichen Anlässen auch die passende Musik. Wir lassen uns verzaubern von dieser Welt in Dur und Moll. Und so vergessen wir manchmal, dass es in dieser Welt auch Manipulation und Betrug gibt,  laufen Demagogen nach und besuchen die Kathedralen religiösen Größenwahns, die uns das Gefühl der Geborgenheit geben, das Gefühl jemand zu sein in den unendlichen Weiten des Universums. Nicht wenige folgen dem vielstimmigen Chor, der uns die Grenzen vergessen lässt, die Grenzen unseres Lebens und die Grenzen der Menschlichkeit. Dann marschieren wir zu den Klängen von Fanfaren und am Ende der Tonscala hören wir dann das dumpfe Grollen von Kanonen und Bomben und die verzweifelten Schreie Sterbender, die uns zur Umkehr mahnen, die uns wieder daran erinnern unseren Verstand zu gebrauchen. Nur in dem Gleichklang von Verstand und Gefühl werden wir uns dem nähern, was wir Wahrheit nennen. Kein Streit darüber würde lange dauern, wenn wir bedenken, wie kurz das Leben ist.

Die angezeigten Musiktitel sind ein Teil jener Musik, die sich Atheisten zu ihrer Totenfeier wünschen. Aus lizenzrechtlichen Gründen ist es leider nicht möglich die Musik abzuspielen. 

Die Musik dient zum einen als Einstimmung für die Trauerrede zum anderen als Ausklang der Feierlichkeiten oder bei Erdbestattungen als Übergang zur Bestattung. Die Musik muss keine Trauermusik sein, es muss nicht einmal eine besinnliche Musik sein, aber sie sollte dem Anlass angemessen sein. Es können auch Musikstücke gewählt werden, die der/die Verstorbene zu Lebzeiten gerne gehört hat und die so einen Eindruck von seiner/ihrer Gedankenwelt vermitteln.