Kann Gott rechnen?


Der folgende Brief ist ein Ausschnitt aus einer E-Mail-Diskussion mit einem christlichen Fundamentalisten vom 11.8.2003. Dass man dabei von christlichen Fundamentalisten oft in übelster Weise beschimpft und mit Höllenstrafen bedroht wird, gehört zum Umgangston vieler Fundmentalisten, den ich mir jedoch nie angeeignet habe. Herr Georg Todoroff  hat eine eigene Webseite ( http://www.g-todoroff.de bzw. http://home.t-online.de/home/todoroff/ ). Er behauptet Diplom-Mathematiker und Philosoph zu sein und vertreibt seine Bücher in seinem Veritas Verlag, aber auch in einigen weiteren Verlagen. Hier ging es um die von Herrn Todoroff geäußerte Behauptung, dass die Richtigkeit der Bibel mit Mitteln der Mathematik zu beweisen ist. Ein von Gott inspiriertes und unverfälschtes Werk  (Apostelgeschichte 22, 18-19, 2 Petrus 1,19-21, Johannes 20,31; 2 Timotheus 3,16; 2 Petrus 3,15-16) muss widerspruchsfrei sein. Dies ist die Glaubensüberzeugung aller christlichen Fundamentalisten.


Dietrich Spreter von Kreudenstein:

"Wie wollen Sie denn die Wahrheit verifizieren?"

Georg Todoroff:

"Zum Beispiel mittels Mathematik, welche Sie als Instrument der Wahrheitsfindung ablehnen, womit Sie eben 1+1=2 leugnen. "

Dietrich Spreter von Kreudenstein:

"Dann prüfen wir das doch mal an einem praktischen Beispiel, der Genealogie des Moses und jenes Zeitraums, den die Söhne Israels in Ägypten verbracht haben und jener Zeit, die sie in Ägypten unterdrückt wurden (siehe auch Bibelkritik Moses Teil 1  Fehler in der Zeitrechnung).

In 2. Mose 12:40-41 steht

Der Aufenthalt der Israeliten in Ägypten dauerte vierhundertdreißig Jahre. Nach Ablauf der vierhundertdreißig Jahre, genau an jenem Tag, zogen alle Scharen des Herrn aus Ägypten fort.

Als Summe der Lebensalter ergibt sich aus dem Stammbaum von Moses:

Kehath 133 Jahre 2. Mose 6:18
Aram 137 Jahre 2. Mose 6:20
Moses 80 Jahre beim Auszug aus Ägypten (2. Mose 7:7)
Summe 350 Jahre  

Wobei man Kehath nicht voll rechnen kann, denn sein Vater Levi kam mit ihm als Kind nach Ägypten (1. Mose 46:8 - 27, 2. Mose 1:1-5). Und die hier genannten Patriarchen werden ihre Erstgeborenen wohl auch nicht mit ihrem letzten Atemzug gezeugt haben. Es ergibt sich also eine Differenz von mehr als 80 Jahren.

Manche Christen behaupten hier zwar, dass sich die Zeit von 430 Jahren auf die gesamte Wohnzeit der Söhne Israels bezieht, also nicht nur auf ihre Zeit in Ägypten, wie aus der obigen Übersetzung von 2. Mose 12:40 hervorgeht.

Aber hier hilft ein weiterer Anhaltspunkt, nämlich Apostelgeschichte 7:6. In der Apostelgeschichte 7:6 gibt Stephanus den Zeitraum der Unterdrückung in Ägypten mit 400 Jahren an. Auch in einer Prophezeiung an Abraham in 1. Mose 15:13 ist davon die Rede, dass Abrahams Nachkommen 400 Jahre als Sklaven in einem Land dienen werden, das ihnen nicht gehört. Die ersten Jahre in Ägypten wurden sie aber nicht unterdrückt, denn in dieser Zeit lebte noch Jakob (er lebte noch 17 Jahre in Ägypten (siehe 1. Mose 47:28) und Joseph, der lange nach ihm starb (1. Mose 50:22-23). Erst als ein Pharao an die Macht kam, der Joseph nicht mehr kannte, begann die Zeit der Unterdrückung (2. Mose 1:8).

Weiterhin wird in der Prophezeiung an Abraham in 1. Mose 15:16 erwähnt, dass erst die vierte Generation nach Kanaan zurückkehren wird, was ja passen würde, wenn da der Stammbaum Josuas nicht wäre. Josua war Zeitgenosse von Moses und Aaron, Ihre Ahnen Levi und Josef waren Brüder. Vergleicht man aber den Stammbaum, so ergibt sich folgendes Reihe.

Levi Genesis 46,11

Kehat

Amram Numeri 26,58-59

Moses, Aaron und Miriam

Josef Genesis 48,13

Efraim

Reschef 1. Chronik 7,25

Telach

Taban

Ladan

Ammihud

Elischama

Nun

Josua

Rechnet man nur die Zeit der Unterdrückung in Ägypten, kommt auf weniger als 333 Jahre (350 - 17 - Josephs Zeit nach Jakobs Tod). Die 400 bzw. 430 Jahre kommen also nicht zusammen.

Sie werden mir nun sicherlich erklären, dass ich diese Rechnung ohne Gott gemacht habe. Und Sie werden mir vielleicht auch erklären, dass bei Gott 1 + 1 nicht gleich 2 ist.

Quod erat demonstrandum! (Was zu beweisen war!)"

Anmerkung:

Eine symbolische Auslegung aus der Zahlensymbolik wäre höchstens für die Zahl 400 gegeben (10 x 40), aber nicht für die Zahl 430, die ja mit der Zahl 400 zusammenhängt, einmal als Aufenthaltszeit in Ägypten und einmal als Zeitraum der Unterdrückung.

In der Elberfelder Bibel von 1905 steht (gemäß einer Antwort von http://www.bibelkreis.ch/forum/frage1977.htm):

Man kann auch übersetzten: "Die Fremdlingszeit der Kinder Israel, die in Aegypten wohnten, war 430 Jahre. Damit wäre dann nicht die Wohnzeit in Aegypten 430 Jahre, sondern die Fremdlingszeit.

2. Mose 12,40 (Und die Wohnzeit der Kinder Israel, die sie in Aegypten zugebracht haben, ist 430 Jahre.) wird also hier anders übersetzt. Gestützt wird diese Übersetzung scheinbar durch Galater 3,17

Galater 3,16-18

Abraham und seinem Nachkommen wurden die Verheißungen zugesprochen. Es heißt nicht: "und den Nachkommen", als wären viele gemeint, sondern es wird nur von einem gesprochen: und deinem Nachkommen; das aber ist Christus. Damit meine ich: Das Testament, dem Gott einst Gültigkeit verliehen hat, wird durch das vierhundertdreißig Jahre später erlassene Gesetz nicht ungültig, so daß die Verheißung aufgehoben wäre. Würde sich das Erbe nämlich aus dem Gesetz herleiten, dann eben nicht mehr aus der Verheißung. Gott hat aber durch die Verheißung Abraham Gnade erwiesen.

Der Haken dabei: Paulus übersetzt hier "und deinem Nachkommen (Christus)" und will damit sagen, dass diese Verheißung sich erst mit Jesus erfüllt hat. Die 430 Jahre enden hier mit der Verkündigung der Gesetzestafeln und nicht mit dem Einzug in Kanaan.

Die Fremdlingszeit betrifft Abrahams Nachkommen, gemäß der Verheißung in

1. Mose (Genesis) 15,13

Gott sprach zu Abram: Du sollst wissen: Deine Nachkommen werden als Fremde in einem Land wohnen, das ihnen nicht gehört. Sie werden dort als Sklaven dienen, und man wird sie vierhundert Jahre lang hart behandeln.

Fremdling ist jemand der keinen eigenen Landbesitz hat, also als Nomade umherzieht. Diese Zeit begann demnach mit Isaak und endet erst mit dem Auszug aus Ägypten, denn das Land in Ägypten wurde ihnen nur zugewiesen. Es gehörte ihnen nicht (Genesis 47,6).

Aus den beiden folgenden Bibelstellen ergibt sich, ein Zeitraum von 190 Jahren bis zum Einzug in Ägypten.

Genesis 25,26
Darauf kam sein Bruder; seine Hand hielt die Ferse Esaus fest. Man nannte ihn Jakob (Fersenhalter). Isaak war sechzig Jahre alt, als sie geboren wurden.

Genesis 46,9 Jakob gab dem Pharao zur Antwort: Die Zahl der Jahre meiner Pilgerschaft beträgt hundertdreißig.

Zu den 190 Jahren muss man die bereits genannten maximal 350 Jahre dazuzählen, ergibt also 540 Jahre. Hinzu kommen noch die 40 Jahre, in denen das Volk Gottes unter dem Massenmörder Moses (siehe Moses Teil 3) raubend und mordend ins gelobte Land zog. Da aber die Söhne nicht mit dem letzten Atemzug der bereits genannten Patriarchen gezeugt wurden, kann man mit diesem Übersetzungstrick (Wohnzeit = Fremdlingszeit) annehmen, dass die 430 Jahre stimmen, kommt aber nicht auf die vierhundert Jahre der Unterdrückungszeit (430 - 230 - die Zeit in Ägypten wo sie nicht unterdrückt wurden, mehr als 17 Jahre also weniger als 200 Jahre), denn die begann ja erst in Ägypten. Und das mit den vier Generationen, die in der Verheißung genannt werden stimmt dann auch nicht mehr. Auch diese Zahl liegt also daneben.
 

Diese Bibelstellen als nebensächlich abzutun, würde heißen, dass in der Bibel (im Wort Gottes) jede Menge "Schrott" drin steht.

In 2 Petr 1,19-21 steht jedoch

Dadurch ist das Wort der Propheten für uns noch sicherer geworden, und ihr tut gut daran, es zu beachten; denn es ist ein Licht, das an einem finsteren Ort scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in eurem Herzen. Bedenkt dabei vor allem dies: Keine Weissagung der Schrift darf eigenmächtig ausgelegt werden; denn niemals wurde eine Weissagung ausgesprochen, weil ein Mensch es wollte, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben Menschen im Auftrag Gottes geredet. (vgl. Joh 20,31; 2 Tim 3,16; 2 Petr 3,15-16)

Auf diese Bibelstellen bezieht sich übrigens auch die „Dogmatische Konstitution über die göttliche Offenbarung "Dei Verbum" (eines der Dokumente des 2. Vatikanischen Konzils). (Quelle: http://www.stjosef.at/ dort sind die Texte des 2. Vatikanischen Konzils sowohl in Deutsch als auch in Latein nachzulesen)

Trotzdem ist natürlich die eigenmächtige Auslegung und die selektive Auswahl von Bibeltexten kirchliche Praxis.

Dies ist auch keineswegs das einzige Beispiel dieser Art, das man anführen kann. Hier noch ein weiteres Beispiel:

Das eherne Meer nach einem Holzschnitt von Jost Amman

(16. Jahrhundert)

In 1. Könige und in der zweiten Chronik ist der Bau und die Einrichtung des Tempels dokumentiert. Viele der Angaben sind exakt gleich aber es gibt auch zumindest einen gravierenden Unterschied. Nämlich beim Fassungsvermögen für das so genannte Meer, das lt. 2. Chronik 4,6 den Priestern zu rituellen Waschungen diente, sozusagen eine Badewanne für Priester.

1. Könige 7, 23-26

Dann machte er das «Meer». Es wurde aus Bronze gegossen und maß zehn Ellen von einem Rand zum andern; es war völlig rund und fünf Ellen hoch. Eine Schnur von dreißig Ellen konnte es rings umspannen. Unterhalb seines Randes waren rundum Rankengebilde. In einer Länge von dreißig Ellen umsäumten sie das Meer ringsum in zwei Reihen. Sie wurden beim Guß mitgegossen. Das Meer stand auf zwölf Rindern. Von ihnen schauten drei nach Norden, drei nach Westen, drei nach Süden und drei nach Osten. Das Meer ruhte oben auf den Rindern. Ihre Hinterteile waren nach innen gekehrt. Die Wand des Meeres war eine Handbreit dick. Sein Rand war wie der Rand eines Bechers geformt, einer Lilienblüte gleich. Es faßte zweitausend Bat.

 

2. Chronik 4,2-5

Dann machte er das «Meer». Es wurde aus Bronze gegossen, maß zehn Ellen von einem Rand zum andern, war völlig rund und fünf Ellen hoch. Eine Schnur von dreißig Ellen konnte es rings umspannen. Unterhalb seines Rands waren rundum Bilder von Rindern. In einem Band von dreißig Ellen Länge umsäumten sie das Meer ringsum in zwei Reihen. Sie wurden bei seinem Guß mitgegossen. (H: zehn Ellen.) Das Meer stand auf zwölf Rindern. Von ihnen schauten drei nach Norden, drei nach Westen, drei nach Süden und drei nach Osten. Das Meer ruhte oben auf den Rindern. Ihre Hinterteile waren nach innen gekehrt. Die Wand des Meeres war eine Handbreit dick. Sein Rand war wie der Rand eines Bechers geformt, einer Lilienblüte gleich. Es faßte dreitausend Bat.

Was stimmt nun? Zweitausend oder dreitausend Bat?

 

Die Form ist hier zum einen definiert durch den Verwendungszweck als Badewanne der Priester, zum anderen durch die außen angebrachte Dekoration. Nachdem der Umfang zumindest an zwei Stellen gleich ist, nämlich bei den Ranken / Rindern, kann man näherungsweise von einer zylindrischen Form des Meeres ausgehen, das einen Außenumfang von dreißig Ellen hat. Nur am Rand gemessen beträgt der Umfang gemäß der Kreisformel 31,41592654... Ellen. Was wir brauchen ist der Innenradius. Er ergibt sich aus dem Außenumfang gemäß der Formel Radius = (30 Ellen / (2 * pi)) - eine Hand breit (7 bis 10 cm).

 

Um einen einheitlichen Maßstab zu haben, müssen wir erst mal die Elle auf Meter umrechnen. Man weiß aus der Inschrift des Siloahtunnels, dass seine Länge 1200 Ellen ( ca 525 m) beträgt. Daraus ergibt sich für die Elle eine Länge von 525 / 1200 = 0,4375 m. Dies entspricht auch dem in Ägypten üblichen Maß für die Elle (lt. Bibellexikon Stichwort Maße und Gewichte).

 

Am alten Rathaus in Regensburg (Rathausplatz) sind auch heute noch die Maße für Klafter, Elle und Schuh eingemauert. Das Foto entstand am 24. Mai 2003.

Für die Einhaltung der Maße sorgte der Tempel. In 5. Mose 25,13-16 werden die Israeliten ermahnt nicht zweierlei Gewichte noch Hohlmaße haben. Es ist anzunehmen, dass die Standardmaße am Tempel eingemauert oder sicher verwahrt waren.

5. Mose (Numeri)  7,85

...jede silberne Schüssel hundertdreißig Schekel schwer, jede silberne Schale siebzig Schekel schwer, das Silber aller Gefäße zusammen also zweitausendvierhundert Schekel, nach dem Schekelgewicht des Heiligtums,

Es ergibt sich also als Innenradius 2,088908628 m - 0,07 (eine Handbreit) = 2,018908628. Das Volumen des Zylinders ergibt sich aus der Formel 2,0189086282 * pi * 5 * 0,4375 = 28,01117085 m3 .

 

Nun müssen wir noch das Hohlmaß Bat in das metrische System umrechnen. Hier hilft wieder das Bibellexikon. Das gebräuchlichste Trockenmaß war das Efa (Richter 6,19; Ruth 2,17 gewöhnlich mit Scheffel übersetzt) Ein ägypt. Papyrus von 289 v.Chr. sagt, daß Feinmehl in Palästina mit einem Maß gemessen werde, das dem ägypt. Artaba = 21,83 Liter entspräche. In diesem palästinensischen Maß sieht Segré das Efa, das demnach rund 22 Liter Inhalt hatte, Funde in Lachisch haben beim Bat, das nach Hesekiel 45,11 dem Efa entspricht, zum gleichen Ergebnis geführt.

 

Daraus ergibt sich: 28011,17085 / 21,83 = 1283,150291 Bat. Man muss also schon sehr großzügig aufrunden, um hier wenigstens auf 2000 Bat zu kommen. Auf 3000 Bat kommt man auf keinen Fall.

 

Für eine gravierende Änderung des Maßsystems zwischen der Abfassung der beiden Schriften gibt es keinen Hinweis in der Bibel, zumal dies ja auch der oben erwähnten Bibelstelle 5. Mose 25,13-16 widersprechen würde, die fordert nicht mit zweierlei Maß zu messen. Und i. a. wird bei einer solch gravierenden Änderung des Maßsystems auch die Bezeichnung geändert.

 

Das letzte Ereignis, das in den Königsbüchern erwähnt wird, ist die Begnadigung des Königs Jojachin um 560 v. Chr. Es wurde offensichtlich erwähnt, um mit einem Lichtblick auf die Zukunft schließen zu können. Das Ende des Babylonischen Exils war demnach noch nicht eingetreten, so daß die Zeit zwischen 560 und 538 als Entstehungszeit der Bücher anzunehmen ist. Ihr Verfasser ist unbekannt.
 

Der Verfasser der beiden Chroniken ist ebenfalls unbekannt. Aus der Vorliebe, mit der er von den Tempelsängern berichtet, hat man geschlossen, daß er aus ihrem Kreis stammt. In 1 Chr 3,19-24 werden fünf Generationen nach Serubbabel, der seit 537 v. Chr. in Jerusalem tätig war, gezählt. Wenn der Verfasser damit die Vertreter der davidischen Linie bis zu seiner Zeit mitgeteilt hat, ergibt sich die Zeit um 400 v. Chr. als Abfassungszeit der Bücher. Doch ist eine spätere Abfassung nicht auszuschließen.

 

Die Bibelstellen sowie die Zeitangaben sind der Einheitsübersetzung entnommen. Aber auch die neue Weltübersetzung der Zeugen Jehovas Ausgabe von 1970 /1971 nennt in 1. Könige als Maß für das Meer 2000 Bath und in der 2. Chronik 3000 Bath.

 

Vermutlich ein Schreibfehler, der aus Ehrfurcht vor der Bibel mehr als 2000 Jahre lang überliefert wurde.

 

Weitere Differenzen:

 

Zum Bau seines Palastes und es Tempels beschäftigte Salomo  

 

nach 1. Könige 9,23 Die Leitung der Arbeiten Salomos oblag den fünfhundertfünfzig Werkführern unter dem Befehl der Statthalter. Sie hatten die Aufsicht über die Leute, die bei den Arbeiten beschäftigt waren.

 

nach 2. Chronik 8,10 Zweihundertfünfzig Werkführer, die unter dem Befehl der Statthalter Salomos standen, hatten die Aufsicht über die Arbeiter.

 

 


 

 

Die Zählung aller Wehrpflichtigen unter König David ergab

 

nach 2. Samuel 24,9 Und Joab gab dem König (David) das Ergebnis der Volkszählung bekannt: Israel zählte achthunderttausend Krieger, die mit dem Schwert kämpfen konnten, und Juda fünfhunderttausend.

 

nach 1. Chronik 21,4-5 Doch der König (David) beharrte gegenüber Joab auf seinem Befehl. So ging Joab weg und durchzog ganz Israel. Als er nach Jerusalem zurückkam, gab er David das Ergebnis der Volkszählung bekannt. Ganz Israel zählte 1100000 Krieger, die mit dem Schwert kämpfen konnten, und Juda zählte 470000 Mann, die mit dem Schwert kämpfen konnten.

 



David bezahlte dem Jebusiter Arauna für den Platz auf dem er einen Altar als Sühneleistung für eine Seuche errichten will

 

nach 1. Chronik 21,25 So gab David dem Arauna für den Platz sechshundert abgewogene Goldschekel.

 

nach 2. Samuel 24,24 Der König erwiderte Arauna: Nein, ich will es dir gegen Bezahlung abkaufen; ich will dem Herrn, meinem Gott, keine unbezahlten Brandopfer darbringen. David kaufte also die Tenne und die Rinder für fünfzig Silberschekel.

 



2. Samuel 8,3-4 David schlug auch Hadad-Eser, den Sohn Rehobs, den König von Zoba, als dieser ausgezogen war, um seine Macht am Eufrat wiederzugewinnen. (Anmerkung der Einheitsübersetzung: Zoba - ein aramäisches Stadtkönigtum nördlich von Damaskus.) David nahm von ihm siebzehnhundert Wagenkämpfer und zwanzigtausend Fußsoldaten gefangen; er ließ alle Wagenpferde lähmen und behielt nur hundert (für sich) zurück.

 

1. Chronik 18,3-4 David schlug auch Hadad-Eser, den König von Zoba, das in Richtung Hamat liegt, als dieser ausgezogen war, um seine Macht am Eufrat zu festigen. David erbeutete von ihm tausend Wagen und nahm siebentausend Wagenkämpfer und zwanzigtausend Fußsoldaten gefangen; er ließ alle Wagenpferde lähmen und behielt nur hundert von ihnen für sich zurück.

 



Nach 1. Samuel 17,1-58 erschlagt David Goliat mit einer Steinschleuder und nimmt ihm seine Waffen ab (1. Samuel 17,54). Gemäß 2. Samuel 21,19 erschlägt Elhanan Goliat. Nach 1. Chronik 20,5 erschlägt Elhanan den Bruder Goliats.

 

1. Chronik 20,5 Als es wieder einmal zum Kampf gegen die Philister kam, erschlug Elhanan, der Sohn Jaïrs, den Lachmi, den Bruder Goljats aus Gat, dessen Speer einem Weberbaum glich.

 

2. Samuel 21,19 Als es wieder einmal bei Gob zum Kampf gegen die Philister kam, erschlug Elhanan, der Sohn Jaïrs aus Betlehem, den Goliat aus Gat, dessen Speer einem Weberbaum glich.

 


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