Die schönsten Dankes-EMail


Von: Maria Rosenmeyer
Gesendet: Montag, 12. Mai 2008 10:16 (Pfingstmontag)
An: kreudenstein@kreudenstein-online.de
Betreff: Ihre Internetseite

Sehr geehrter Herr Kreudenstein!

Gestern Abend stieß ich zufällig auf Ihre Atheisten-Seite. Ich war auf der Suche nach Material, das ich für einen Artikel über die Anfänge der Christianisierung brauchte (Thema "Jungfrauengeburt"). Bis eben habe ich darin gelesen und bin fasziniert von all der Arbeit, zumal sie meinen eigenen Gedankengängen voll und ganz entspricht. Auch ich habe mich bis vor etwa 10 Jahren sehr intensiv (und kritisch) mit der Bibel, dem Koran und ähnlichem beschäftigt und kam durch eigenes Nachdenken zu dem Schluß: WENN es etwas gibt, das diese Welt zusammenhält, dann finden wir es ganz sicher in keiner der "Heiligen Schriften". Für mich ist die Bibel/Koran pp. schon seit langem nicht mehr das "Wort Gottes". Eher das Auftragswerk von Leuten, die einst ihr Volk zum Kadavergehorsam erziehen wollten, um Dinge durchzusetzen, die jeder Menschlichkeit spotten. Und das hat ja bis in die Gegenwart geklappt . . . - Daß es Theologen genauso geht, wundert mich nicht.

Für weitere Ausführungen bin ich momentan zu müde, aber ich wollte Ihnen doch danken für die Spuren, die Sie legen. Besonders, da Sie nicht nur die Bibel demontieren, sondern auch Alternativen bieten. Auch Leuten, die eben nicht so "gut drauf" sind - in welcher Richtung auch immer . . . Ich bin sicher, daß dies vielen eine Menge bedeutet . . .

Schöne Grüße aus Berlin,

Maria Rosenmeyer.


Von: Regina Rabke
Gesendet: Montag, 1. März 2004 22:37
An: Dietrich Spreter von Kreudenstein
Betreff: Sie haben leider kein Gästebuch


Lieber Herr von Kreudenstein,
 
Ihre Website gefällt mir sehr gut, endlich Wasser auf meine "Mühle"! Bis vor wenigen Wochen war ich noch eine Christin, doch dieser Glaube hätte mich fast in eine tiefe Verzweiflung gestürzt. Nun habe ich endlich den Absprung geschafft.
 
Meine Tochter habe ich "frei" erzogen, d.h. ich habe sie nie beeinflusst, sie sollte selbst entscheiden. Meine Tochter hat noch nie an die Existenz eines Gottes geglaubt.
 
Ich werde Ihre Site bald wieder besuchen.

Bildquelle: www.incredimail.com 

Herzliche Grüße
Regina Rabke

          

Liebe Frau Rabke,

Ihre E-Mail war die schönste E-Mail, die ich bisher erhalten habe. Da Sie ja ohnehin bemängelt haben, dass ich kein Gästebuch habe, werde ich Ihre E-Mail mit einem gesonderten Hinweis auf Ihre künstlerisch wertvolle Homepage auf meiner Homepage unter dem Link Briefe veröffentlichen. Für mich sind solche E-Mails ein Ansporn meine Seite weiter zu verbessern.

Ich habe deshalb kein Gästebuch, da solche Gästebücher von christlichen Fundamentalisten gelegentlich mit unsachlichen E-Mails gefüllt werden, die für den Leser der Web-Seite völlig uninteressant sind. Im vergangenen Jahr bekam ich einmal ca 200 E-Mails mit etwa vier verschiedenen Texten, wo dann drinstand, "Sie gehören vergast" oder "Sie sind schlimmer als Hitler" oder "Sie werden in der Hölle schmoren". 

Ich selbst bin ebenfalls ein Naturliebhaber, deshalb habe ich auch einige Naturphotos auf meiner Webseite gespeichert und ich setze mich auch für eine artgerechte Tierhaltung ein. Auch so genannte Nutztiere sollten nicht leiden. Ich habe deshalb auch kein Haustier, da ich bezweifle, dass eine Drei-Zimmer-Wohnung für ein Tier, das an die Natur angepasst ist, der richtige Lebensraum ist. Ich bin allerdings im Gegensatz zur Hälfte des Vorstands des bfg München (Bund für Geistesfreiheit http://www.bfg-muenchen.de ) kein Vegetarier, da aus meiner Sicht eine vegetarische Ernährung nicht vollwertig ist (zu wenig verwertbares Eiweiß, zu wenig Fett, . . .), wobei ich auch gelegentlich Nahrungsergänzungsmittel (Multivitaminpräparate und Minerale) einnehme. Aus meiner Sicht ist der Mensch von Natur aus ein Schmarotzer - wie jedes Tier, das sich von anderen Tieren oder von Pflanzen ernährt. Soweit meine, vielleicht aus Ihrer Sicht unqualifizierte Meinung dazu.

Zu dem Motto auf Ihrer Webseite "Helden sind Menschen, die das tun, was getan werden muss, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen.": Da meine ich, dass wir uns schon die Konsequenzen überlegen müssen. Gewalt ist jedenfalls aus meiner Sicht die dümmste aller möglichen Alternativen, die uns zur Verfügung stehen. Allerdings nichts zu tun ist auch keine Lösung, denn wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.

Mit freundlichen Grüßen 
Dietrich Spreter von Kreudenstein

Die Friedfertigkeit einer Gesellschaft ist messbar
an ihrer Bereitschaft zum Dialog mit Andersdenkenden.

Dietrich Spreter von Kreudenstein

 

 

 

 


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