Willensfreiheit aus der Sicht eines Jesuiten


Am 13. 5. 2004 gab es eine Podiumsdiskussion zum Thema "freier Wille" zu der die Süddeutsche Zeitung eingeladen hat. Auf diese Podiumsdiskussion habe ich auch Prof. Schöndorf (Hochschule für Philosophie in München) aufmerksam gemacht. Daraus entwickelte sich der folgende E-Mail-Dialog zum Thema freier Wille.


München, den 16. 5. 2004

Sehr geehrter Herr Spreter von Kreudenstein,

P. Kummer wollte mit seinem Seminar diese Veranstaltung besuchen. Ich weiß nicht, ob er es getan hat, und was dabei herauskam. Ich habe ein grundsätzliches Problem mit den derzeit von Hirnforschern durchgeführten Versuchen, die angeblich beweisen sollen, dass es keine Willensfreiheit gibt. Diese Versuche beweisen nämlich nur, dass eine von uns gemachte verbale Äußerung zuerst einmal im Gehirn programmiert sein muss. Das haben wir aber schon längst gewusst oder zumindest als selbstverständlich angenommen.

 Über die Willensfreiheit besagt das aber überhaupt nichts. Dass alle unsere Äußerungen und Gesten vom Gehirn gesteuert werden, heißt nur, dass das Gehirn tatsächlich unser Verhalten koordiniert. Damit bleibt aber die Frage noch völlig offen, wer das Gehirn "koordiniert", wenn ich das einmal so ausdrücken darf. Dies lässt sich durch solche oder vergleichbare Versuche nicht herausbekommen. Wenn man Einwände gegen die Willensfreiheit hat, dann sollte man sich lieber auf die längst bekannten Tatsachen berufen, dass man Menschen hypnotisieren und ihnen dabei Befehle geben kann, die sie nachher in der Meinung ausführen, es handle sich um ihre eigenen freiwilligen Entschlüsse. Aber dass es das Phänomen gibt, dass wir uns einreden, wir täten bestimmte Dinge aus bestimmten Motiven, obwohl dies gar nicht stimmt, wissen wir, wenn wir ehrlich sind, aus unserer eigenen Lebenserfahrung, aber auch aus dem Neuen Testament eben so gut wie aus der Psychologie. Alle diese bereits bekannten Tatsachen zeigen zwar nicht, dass es überhaupt keine Willensfreiheit gibt, aber sie zeigen sehr wohl, dass diese Willensfreiheit keineswegs so absolut ist, wie dies manche Philosophien behaupten oder zumindest zu behaupten scheinen.

Dieser Absatz bezieht sich auf eine E-Mail, die unter Tierverstand - Menschenverstand wiedergegeben ist, wo es um eines meiner Erlebnisse mit einer Katze ging, die sich offenbar Gedanken über die Funktionsweise eines Fernsehers machte

Was den Geist betrifft, so scheint mir Ihr Hinweis mit der Neugier der Katze die Sache nun doch wirklich nicht zu treffen. Schon ganz abgesehen davon, dass die Neugier und die ausdrückliche Frage "Warum" nicht dasselbe ist, handelt es sich auch darum, dass die Kinder bei allem möglichen ihre Fragen stellen und nicht nur bei Dingen, die jetzt ganz unmittelbar mit dem konkreten Handeln zusammenhängen. Wir können eben theoretische Überlegungen anstellen, die nicht im Kontext unseres derzeitigen Verhaltens stehen.

Ich will aber jetzt nicht meine Argumente wiederholen, die ich schon in Vorlesungen und anderswo vorgetragen habe, sondern auf einen anderen Gesichtspunkt eingehen. Wenn ich Sie recht verstehe, so sind Sie gegen die Hervorhebung des Geistes, weil Sie darin einen ersten Schritt zur Annahme der Existenz Gottes sehen. Dies wundert mich insofern ein wenig, als gerade in der Neuzeit die Ablehnung der Existenz Gottes keineswegs immer mit einer materialistischen Grundauffassung verknüpft war, sondern auch bei Denkern vorkam, die durchaus die Sonderstellung des Menschen und seiner Vernunft anerkannt haben. M. a. W. es ist zwar sicher richtig, dass man nicht sinnvoll von Gott reden kann, wenn man so etwas wie Geist oder Vernunft ablehnt, aber der Umkehrschluss ist falsch: Wer Gottes Existenz bestreitet, muss noch lange nicht die Existenz des menschlichen Geistes bestreiten.

Worauf es mir zunächst einmal ankommt, ist die Herausarbeitung des wesentlichen Unterschiedes des menschlichen Geistes gegenüber rein physikalischen, chemischen oder auch sonstigen biologischen Prozessen und Gesetzmäßigkeiten. Dies heißt noch lange nicht, dass man nicht davon reden kann, der Geist entstehe aus der Materie. Denn zunächst einmal ist diese Behauptung völlig richtig, soweit sie einfach zeitlich-genetisch gemeint ist.

Die weitere Frage ist dann freilich, ob eine rein physikalische aufgefasste Materie als solche allein das Entstehen des Geistes begreiflich machen kann. Und das ist erst die philosophische Frage. In anderen Bereichen geben wir uns auch nicht einfach damit zufrieden, dass wir sagen, der vorhergehende Zustand sei die hinreichende Erklärung für den folgenden Zustand, sondern wenn etwas geschieht, was eigentlich allein aufgrund des vorhergehenden Zustandes nicht zu erwarten war, so suchen wir spezifische Gründe dafür. Aristoteles (der freilich keine Evolution kannte) hätte gesagt, dass bereits die Möglichkeit (Anlage ...) für etwas dagewesen sein muss, wenn etwas Neues entsteht. Teilhard de Chardin dachte in eine ähnliche Richtung bezüglich der Evolution. Und ähnlich denkt auch P. Weissmahr in seiner Philosophischen Gotteslehre S. 80-94, wo er ausdrücklich zugesteht, dass "das Höhere tatsächlich vom Niedrigeren herstammt", aber hinzufügt, dass es dennoch "davon nicht abgeleitet, darauf nicht zurückgeführt werden kann" (S. 83), weil, so würde ich das ausdrücken, wir es sonst gar nicht als etwas Höheres bezeichnen könnten.

Nun ist Ihre These, wir könnten nicht von etwas prinzipiell Höherem reden. Allerdings machen Sie daraus zunächst einmal eine petitio principii weil Sie behaupten, so etwas müsste sich organisch aufweisen lassen. Dieses Argument ist aber schon deshalb rein biologisch sehr problematisch, weil wir inzwischen wissen, dass manche Arten von Lebewesen sich genetisch sehr wenig unterscheiden, obwohl sie in ihrem Phänotyp und ihrem Verhalten sehr stark unterschieden sind, weshalb sie nach wie vor ganz verschiedenen Arten zugerechnet werden. Wenn ich recht informiert bin, so sind wir Menschen auch genetisch mit den Schimpansen näher verwandt als diese etwa mit den Orang-Utans, obwohl dies für unser gesamtes Verhalten nicht zutrifft.

Das Argument der Selbsterkenntnis des Affen im Spiegel beweist m. E. auch nicht das, was es beweisen soll. Tiere können sich schließlich auch in klarem Wasser sehen (man braucht also gar kein Spiegelexperiment), und wahrscheinlich können höhere Tiere auch lernen, dass dieses Wasser sie selbst widerspiegelt. Denn selbstverständlich können viele Tiere (schon Mäuse und Ratten) bestimmte Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge im Zusammenhang mit ihrem Verhalten entdecken und in diesem Sinn lernen, wie Experimente mit Mäusen und Ratten gezeigt haben. Es gibt da sogar eine gewisse Kombinationsgabe. Bekannt ist auch, dass Affen vorhandene Dinge bis zu einem gewissen Grad bearbeiten (wenn ich mich nicht irre) und als Werkzeuge einsetzen können. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sage, dass es bei höheren Tieren eine Vorform von Freiheit gibt, nämlich einen bestimmten Spielraum des Verhaltens (natürlich nicht, wenn zu massive Reize vorliegen), der nicht einfach eindeutig vorprogrammiert ist. Dies ist auch "nötig", wenn es wirklich eine Evolution gibt, denn dann muss es auch im Tierreich so etwas wie eine kontinuierliche Annäherung an das Verhalten des Menschen geben. Dann kann nicht plötzlich ein Sprung von der Art erfolgen, dass jetzt auf einmal alles ganz anders ist.

Aber, und das ist das Entscheidende, dies schließt wesentliche, prinzipielle Unterschiede nicht aus. Wir brauchen doch bloß nur unser eigenes menschliches Leben nehmen. Auch da haben wir einerseits eine kontinuierliche Entwicklung von der Befruchtung bis zum Tod. Andererseits gibt es eben auch Stufen, die zu wesentlichen Unterschieden führen. Das gilt für bestimmte Stufen der Embryonalentwicklung, das gilt für die Geburt, die nun auf einmal ein selbständiges Leben erforderlich macht, aber das gilt auch später. Und gerade da ist es doch hochinteressant, dass wir einerseits sogar einen gleitenden Übergang haben (etwa bei der Sprachentwicklung oder der Entwicklung des Verantwortungsbewusstseins und dgl. mehr), andererseits aber offensichtlich alle davon überzeugt sind, dass hier wesentliche Unterschiede vorliegen, denn sonst könnten wir es nicht rechtfertigen, dass wir ein bestimmtes Mindestalter für die Mündigkeit einer Person verlangen.

Soviel für heute.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Harald Schöndorf SJ


München, den 19. 5. 2004

Sehr geehrter Herr Prof. Schöndorf,

vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Ich gebe Ihnen recht, dass eine Warum-Frage zu beliebigen Themen sicherlich größere geistige Fähigkeiten erfordert als nur Neugier. Neugier ist aber die gefühlsmäßige Voraussetzung für eine Warum-Frage.

Der Mensch ist durch seine Entwicklung der Sprache zu einer kulturellen Entwicklung, damit zu Wissen gelangt, das in Generationen angehäuft wurde, und als Folge davon zu Fragestellungen gelangt, zu denen er ohne diese kulturelle Entwicklung nie gekommen wäre.

Beispiel: Das Alte Testament beschäftigt sich meines Wissens nicht mit dem Sinn des Lebens. In den Büchern Mose wird nirgends die Auferstehung thematisiert. Heute sind dies die wesentlichen Themen des christlichen Glaubens, obwohl mir noch niemand die Frage beantwortet hat, warum das Lebens durch den christlichen Glauben an Sinn gewinnt, gegenüber einem atheistischen Leben (der Atheist sieht dies als Freiheit und gibt seinem Lebens selbst einen Sinn / Inhalt siehe meine Homepage Link Briefe >> Zur Lebensplanung).

In dieser kulturellen Entwicklung kann man eine neue Qualität sehen, die aber auch schon im Herdentier Mensch und seinen sozialen Fähigkeiten und der Möglichkeit zu Lautäußerungen, die vom Partner verstanden werden, angelegt war. Man kann dies, wie sie ja weiter unten ausgeführt haben, als eine Ausdifferenzierung / Spezialisierung betrachten, wie sie auch in der altersmäßigen geistigen Entwicklung des Individuums zu beobachten ist, aber auch in der Ausdifferenzierung der einzelnen Zelltypen, die ja mit der Geburt nicht abgeschlossen ist. Kinder kommen zum Beispiel alle mit blauen Augen auf die Welt.

Soweit sind wir, glaube ich einer Meinung.

Aus Ihrer E-Mail:

>>Nun ist Ihre These, wir könnten nicht von etwas prinzipiell Höherem reden.<<

Ich betrachte geistige Fähigkeiten als System-Eigenschaften des Gehirns. Und ich sehe keinen Grund, warum eine System-Eigenschaft höher einzustufen ist als eine andere. Das wäre so, wie wenn ich die Gravitation höher einstufen würde als die elektrische Ladung. Aus meiner Sicht sind System-Eigenschaften nicht materiell, sondern sind eine Folge der Dynamik des Materiesystems. Sie entstehen sozusagen in Zusammenarbeit von Materie und ihrer Bewegung. Geist ist nichts statisches.

Den Geist kann man auch nicht aus der Physik ausklammern, denn Physik beschreibt natürliche Vorgänge und ist darüber hinaus bemüht dafür Regeln zu finden. Aus physikalischer Sicht gibt es nur die Natur. Nur die Religion definiert die Übernatur und sieht in Wundern einen Beweis für unnatürliche Vorgänge (weil momentan unerklärlich). Die Behauptung, etwas sei prinzipiell nicht erklärbar, setzt voraus, dass wir alles wissen, was wir wissen können. Die Grenzen des Wissens sind aber fließend.

Was mir nicht einleuchtet ist, dass man eine System-Eigenschaft zu einer göttlichen Eigenschaft erhebt und die Vernunft an sich in Gott personalisiert.

Mit der Behauptung der Geist sei das höhere Prinzip ist ja auch die Ursache Wirkungsbeziehung festgelegt als eine Art Einbahnstraße. Tatsächlich beobachtet man aber eine Wechselwirkung. Man hat hier bei der philosophischen Konzeption menschliche soziale Beziehungen auf Naturprinzipien übertragen.

Die philosophischen Konzepte der Antike gehen alle von der makroskopischen Sicht der Natur aus. Es gibt aber eine makroskopische Betrachtungsweise und eine mikroskopische. Die Neurologie / Physik / Chemie liefert uns die mikroskopische Betrachtungsweise.

Beispiel: Ein Ziegelstein ist aus makroskopischer Sicht ein starres Gebilde. Aus makroskopischer Sicht liegt er ruhig da. Es ist keine Bewegung feststellbar. Mikroskopisch betrachtet gibt es die Wärmebewegung, es gibt die Verdunstung von Wasser... Aber das wird makroskopisch nicht sichtbar, weil sich dies im statistischen Mittel aufhebt.

Teilbereiche des menschlichen Geistes lassen sich doch in Computerprogrammen mit logischen Bausteinen nachbilden und bilden damit ein Bewertungssystem / Interpretationssystem, das aufgrund der Wissensbasis eine Antwort liefert, Aktionen ausführt. Wenn wie beim Menschen diese Wissensbasis dynamisch erweitert wird, reagiert auch der Computer nicht mehr in vorhersehbarer Weise. Auch hier gibt die das Phänomen, dass eine kleine Ursache eine große Wirkung erzeugt, ein anderes Verhalten des Systems, eine "Persönlichkeitsveränderung". Auch ein Computerprogramm kann sich irren, wenn es aufgrund seiner Wissensbasis Zu einer Fehlinterpretation kommt (Siehe die Fehlinterpretationen bei Sprachübersetzungsprogrammen und Schrifterkennungsprogrammen. Turing Test)

Das Bewusstsein ist ja nur ein kleiner Teilbereich geistiger Aktivität. In unserer makroskopischen Sicht ist dieser Teilbereich aber alles. Aber wenn wir das System von außen mikroskopisch betrachten, sehen wir eben, dass wir keine einzige Nervenzelle bewusst adressieren können. In unserem Bewusstsein / Innenansicht taucht sie nicht auf. Trotzdem ist hier eine Aktivität feststellbar und wenn wir diese Aktivität von außen anstoßen oder verändern, dann verändert sich unser Bewusstsein.

Die antiken philosophischen Konzepte zum Thema Geist definieren den Geist als materiell unabhängige, aber der Materie übergeordnete Kraft.

Matthäus 10,28

Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann. (Jak 4,12)

Konsequent weitergedacht ist es danach sinnlos nach einem chemischen Mittel zu suchen, das einen Menschen in Narkose versetzt. Hätte man dieses philosophische Konzept in der Naturwissenschaft nicht aufgegeben, wäre man nie zu praktischen Lösungen in der Neurologie gekommen.

Zu Aristoteles und dem Voranschreiten von der Möglichkeit zur Wirklichkeit. Wenn ich es aus der Vorlesung von Prof. Schmidt recht in Erinnerung habe, so erklärt Aristoteles damit das Phänomen der Dynamik. Ich kenne Aristoteles hier zu wenig, um beurteilen zu können, wie er sich das vorgestellt hat. Wenn er hier von einem fiktiven Raum der Möglichkeiten ausgeht, in dem alles vorgeformt wird, bevor es sichtbar wird, so ist dies meiner Meinung nach Fiktion. Tatsächlich sind wir es, die hier in einem Umkehrschluss aus unserer Erfahrung diesen fiktiven Raum der Möglichkeiten beschreiben. Wir wissen, dass eine Kugel eine schiefe Ebene hinunter rollt und definieren damit den fiktiven Raum der Möglichkeiten für die Bewegung der Kugel, der aber nur als Modellwelt in unserem Gehirn existiert. In der Physik geht man davon aus dass sich Kraftwirkungen überlagern und sich nicht schneller als mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten.

Wie Bewegung im Detail funktioniert, ob der Körper an einem Ort verschwindet und an einem anderen wieder auftaucht, ob er sich kontinuierlich fortbewegt durch Massenverlagerung, Masse im molekularen Bereich gezogen oder geschoben wird, ob sie durch eine Veränderung der Raumkrümmung sich bewegt, wie dies die Relativitätstheorie für eine der vier bekannten Grundkräfte, nämlich die Gravitation, behauptet, ist soweit ich weiß bis jetzt nicht ganz klar. Ich kann mir jedenfalls ein gekrümmtes Nichts (Raum, Abstand) nicht vorstellen. Ich meine, dass auch der leere Raum zu Seiner Existenz Eigenschaften hat. Er ermöglicht zum Beispiel die Überlagerung von Energie-Feldern, die Verlagerung von Materie. Wir müssen wohl auch davon ausgehen, dass Materie über den sichtbaren Bereich hinauswirkt.

Zur Willensfreiheit / Verantwortung . . .

Hier möchte ich auf einen Artikel von Prof. Dr. Wolf Singer, Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung, verweisen, den ich Ihnen wegen der zahlreichen Viren, die im Umlauf sind, mit der folgenden Mail zuschicke. Er ist Viren geprüft mit dem Norton Antivirus Programm. Es ist eine HTML-Datei, die Sie mit dem Internet-Explorer, aber auch mit der HTML-Erweiterung von Mikrosoft-Word lesen können. Prof. Singer geht von Aufmerksamkeitszentren aus, die sich infolge der biologischen Dynamik bilden. Wenn man diese biologische Dynamik verändert, dann verändert sich unser Bewusstsein und unser Verhalten.

Ich habe dies auch selbst erlebt, als ich Ende der sechziger Jahre angefangen habe mit einer Kortisontherapie meine Bechterew-Krankheit (spezielle Form des Rheuma) zu behandeln. Bis dahin hatte ich meine Finanzen immer im Griff. Durch das Kortison wurde ich aber aktiver und wollte nun dies und kaufte jenes. Es dauerte einige Zeit, bis ich mit dieser Persönlichkeitsveränderung umgehen könnte.

Bei dem SZ-Forum war ich leider auch nicht, da ich in der vergangenen Woche durch eine Augenentzündung (Iritis = Regenbogenhautentzündung bedingt durch Bechterew) weitgehend lahm gelegt war.

Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Feiertag

Dietrich Spreter von Kreudenstein


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