Zu meiner Person

Dietrich Spreter von Kreudenstein aufgenommen am 23. 10. 2007

geboren   1944

in München
1947 - 1951 in Belgrad, mein Vater arbeitete dort als technischer Direktor einer Kugellagerfabrik in Rakowiza. Wir wohnten damals in einem neu errichteten Wohnblock in Stadtteil Koschutnjak
1951 Umzug nach Ebenhausen, Schulbesuch in der Volksschule in Holzen
1953 . 1955 Umzug in das Nebengebäude der Hotelpension Spreter (das Nebengebäude ist inzwischen abgerissen), Besuch der evangelischen Volksschule in Wolfratshausen.
1965 Abitur am Realgymnasium Icking
1965 -1967 Studium der Physik an der TU München
1967 -1969 Operator in einem Rechenzentrum
1970 Umzug nach Stockdorf bei München
1970 - 1971 Schichtleiter in einem Rechenzentrum
1972 Leiter eines kleinen Rechenzentrums
1973 -1974 Systembetreuer in einem Rechenzentrum
1975 - 1976 Programmierer im Rechenzentrum
1978 geheiratet, eine geistig behinderte Tochter
1979 Umzug nach München Neuaubing (Westkreuz)
1976 - 1996 Programmierer für Verwaltungssoftware
1996 -2002 Arbeit in einer Qualitätssicherungsgruppe für Computerprogramme 
 seit 30.9.2002 Durch Insolvenz bin ich mit 58 zwangsweise aus dem Berufsleben ausgeschieden und verfolge nun energischer als bisher eigene Ziele.
2004 Übernahme des Hauses meiner Großmutter in Eisenach. Seit 2007 in Eisenach gemeldet. Getrennt lebend.
 2009 Da meine Frau auf keinen Fall  nach Eisenach ziehen wollte, haben wir uns getrennt. Ich unterstütze sie aber weiterhin. Ich habe mir aber hier eine neue Lebensgefährtin gesucht, mit der ich seit 2009 zusammen lebe, mal hier, mal dort. 

Welche Hoffnungen verbinde ich mit meinem Engagement als Atheist

Als ich 1972 angefangen habe mit Zeugen Jehovas zu diskutieren, merkte ich sehr bald, dass diese Menschen in ihrer Gedankenwelt gefangen sind. Zeugen Jehovas ist es zum Beispiel verboten mit ausgetretenen Zeugen Jehovas Kontakt aufzunehmen. Die Kirche begründet dies mit der Behauptung, dass deren Gedanken ohnehin wertlos sind. Zusätzlich wird den Mitgliedern gedroht sie aus der Gemeinschaft auszuschließen, wenn sie Kontakt aufnehmen. Nach dem Glauben der Mitglieder bedeutet dies das ewige Leben zu verlieren. So ist der Glaube emotional verankert, in den nachfolgenden Generationen zusätzlich durch die frühkindliche Prägung. Und was emotional begründet ist, löst bei einem drohenden Verlust starke Emotionen aus. Diese psychologische Sperre führt dazu, dass Menschen nicht mehr miteinander reden. Und wo das geschieht, werden sehr bald Feindbilder aufgebaut. 

Die Zeugen Jehovas sind nicht die einzige Kirche, die mit diesen unlauteren Mitteln versucht, ihren unter einer Profilneurose leidenden Gott zu verkaufen (2. Mose 20,3). Die evangelische und die katholische Kirche haben einen Sitz im Rundfunkrat. Konfessionslose und Atheisten sind hier nicht vertreten, obwohl inzwischen fast ein Drittel unserer Gesellschaft konfessionslos ist. Religionskritik kommt in den Medien kaum zur Sprache.

Manche mögen denken: Ich als Einzelner kann da ohnehin nichts bewirken. Der Gründer der Firma Mikrosoft, Bill Gates, ist da anderer Ansicht. In einer Werbung hat er dies einmal sinngemäß so formuliert: "Wenn Ihnen jemand sagt: Ein Mensch allein kann nichts ausrichten, so sage ich Ihnen, dass er sich gewaltig irrt." Es gibt ein englisches Sprichwort, das lautet: "Minorities always rule" (Es herrschen immer Minoritäten).

Manche mögen mir entgegenhalten, dass ich mit meinem missionarischen Eifer nicht besser bin als die Zeugen Jehovas. Ich nehme diesen Leuten die Hoffnung auf ein ewiges Leben. Aber es gibt da einen Unterschied. Ich zwinge niemand mit Drohungen vor einem baldigen göttlichen Strafgericht meine Schriften zu lesen. Ich sage meine Meinung, damit Andere morgen oder auch noch viel später ihre eigene Meinung sagen können.

Meinungsfreiheit ist für uns eine Selbstverständlichkeit, aber sie wurde hart erkämpft. Innerhalb der Kirchen gibt es nach wie vor Meinungsfreiheit nur für die Mitglieder. Priester und Theologen müssen oft gegen ihre eigene Überzeugung die festgeschriebene Glaubenslehre verkünden und trickreich rechtfertigen (siehe unter dem Link Bibelkritik das Kapitel "Aus der Trickkiste der Vertreter des Glaubens"). Wenn sie dies nicht tun, droht ihnen die Entlassung und der soziale Abstieg. Wir sollten in diesem Zusammenhang bedenken, dass wir nicht nur verantwortlich sind, für das, was wir sagen und was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht sagen und nicht tun. Unsere Freiheit ist nicht nur von Terroristen und Verbrechern bedroht, sondern manchmal auch durch die schweigende Mehrheit. Insbesondere dann, wenn Illusionen verkauft werden, sehen wir zu wie Mitmenschen betrogen und sogar mit psychologischen Mitteln versklavt werden. Ein Betrug kann nur mit psychischer oder physischer Gewalt aufrecht erhalten werden. Soll man dies hinnehmen? Es könnten unsere Kinder oder gar wir selbst sein, die dieser Gewalt zum Opfer fallen.

Und wenn es ihn doch gibt, jenen mysteriösen Gott . . .

Nachdem ich die Nachricht vom Tod meiner Schwester erhalten habe, ging mir dazu folgender Gedanke durch den Kopf: Da sieht man Menschen im Fernsehen zu Allah beten, andere stehen in Kathedralen, andere an der Klagemauer. Mal ist es Allah, mal Gott, mal Shiva. Sieht das Ganze nicht nach einem gewaltigen Dressurakt der Priester aus, die behaupten ein hochintelligenter Gott fordert diese Verehrung. Wenn es einen Gott gibt, wen von den ca. 200000 Menschen, die täglich sterben, wird er belohnen? Jene zum Gottesdienst dressierten Menschen, jene, die den Dressurakt vollbracht haben, oder jene, die ehrlich bekennen: "Mir ist der Herr nicht erschienen!?" Oder am Ende doch niemand? Oder alle?

Wir sind doch alle eingebettet in jene größere Einheit, die uns in einem langen Evolutionsprozess hervorgebracht hat, die Natur. Und mit dem Tod werden wir wieder eins mit der Natur, wie ein Tropfen eines Wasserfalls erleben wir Höhen und Tiefen und verschwinden schließlich in jenem unendlichen Fluss. Was bleibt ist eine Geschichte, eine von vielen in jenem grenzenlosen Raum-Zeit-Kontinuum.

Wenn ich die Existenz einer Persönlichkeit bekenne, die ich nicht erkennen kann und deren Schöpfung mit der Evolutionstheorie erklärt werden kann, dann würde ich lügen, wenn ich bekenne, dass dieser Gott existiert. Wenn es ein Gott ist, der die Lüge bestraft, dann würde es mir also nichts nützen, wenn ich bekenne, dass dieser Gott existiert.

Meine Hoffnung ist, dass sich jene, die diese Homepage lesen, Gedanken über ihre Weltanschauung machen, so vielleicht zu einer eigenen Weltanschauung gelangen und zu der Einsicht, dass der Friede in dieser Welt nicht von einer gemeinsamen Weltanschauung abhängt, sondern von der Toleranz und Achtung mit der man anderen begegnet.

Die Friedfertigkeit einer Gesellschaft ist messbar an ihrer Bereitschaft zum Dialog mit Andersdenkenden. Wir brauchen nicht nur in der Naturwissenschaft, sondern in allen Bereichen, auch im religiösen Bereich, eine Kultur des unvoreingenommenen Dialogs. Eine Kultur in der derjenige, der einen Fehler gemacht hat, nicht mehr als dumm abgestempelt wird, denn auch kluge Menschen können sich irren. Auch der eigene geistige Fortschritt hängt doch davon ab, dass wir Fehler anerkennen und dazu beitragen sie zu beseitigen.

Ich nutze die Macht, die ich habe, die jeder hat, die Macht eines guten Arguments. Einem beweiskräftigen Argument kann sich auf Dauer niemand entziehen. Hier vertraue ich auf den Werbeslogan, der Firma, bei der ich zuletzt angestellt war: Experience the Power of Information! (Erfahre die Macht der Information)

Dietrich Spreter von Kreudenstein

an der Gedenkstätte Ludwig Feuerbachs am Rechenberg in Nürnberg 25. Juli 2004

 

 

 

 

Dies ist kein Fahndungsfoto von mir, sondern gezeichnet von dem Schnellzeichner Zamir Yushaev  (www.schnellzeichner-zamir.de) anlässlich der Eröffnung der neuen Filiale der Commerzbank in dem historischen Gebäude am Johannisplatz in Eisenach am 31. Mai 2008 (Eine Bank gründen, ein Bankraub ist nichts dagegen! Um Missverständnisse zu vermeiden: Ich war bei der Eröffnung nur einer der Gäste)

 

 

 

 

 

 

Dietrich Spreter von Kreudenstein auf einem Himmelfahrtskommando (in der Seilbahn von Heiligenblut zum Scharreck April 2000 bei einem Betriebsausflug)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Hohlkopf in Glas gebrannt (14. Mai 2012

 

 

Zum Vergleich ein Passfoto vom 18. Mai 2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für Heraldik-Fans das Wappen

 

Das Logo der Webseite

Burgruine Nekarburg bei RottweilDas Logo entstand in der Zeit nach dem Fall der Berliner Mauer. Niedergerissene Mauern wurden damals zu einem Symbol der Freiheit. Das Logo entstand nach der Vorlage einer Burgruine. Die Burg gehörte zeitweise einem meiner Vorfahren.

 

bisherige gesellschaftliche Engagements: Meinungen und Ansichten:
  • Aktives Mitglied beim akademischen Gesangverein (AGV) (1967-1971)

  • Mitglied in einem evangelischen Bibelkreis (1973-1979) auch noch nach meinem Kirchenaustritt 1975

  • Diskussionen mit Zeugen Jehovas (1972-1974)

  • Diskussionen mit Mormonen (1976)

  • Vorsitzender des Verwaltungsbeirats einer Eigentumswohnanlage (1979-1996) mit einer Unterbrechung von einem Jahr

  • Mitglied des Freidenkerverbands München e.V. (1986-1992 seit 1987 im Vorstand)

  • Passives Mitglied beim Bund für Umwelt und Naturschutz (1985 - 2004)

  • Mitglied bei der PCAG (einem Computerclub) (1989-1992 aktiv, 1999 - 2004 gelegentlich aktiv)

  • Herausgabe eines Buches (1994 zu meinem 50. Geburtstag), ISBN 3-9803789-0-X, Titel:

"Mit Argumenten

gegen die Zeugen Jahwes"

  • Mitglied im Betriebsrat (seit dem Beginn des Jahres 2000, vorher stellvertretendes Mitglied im Betriebsrat seit dem 8. September 1998). 

  • Seit 2. November 2000 Mitglied beim bfg München (Bund für Geistesfreiheit)

  • Seit 15. Februar 2003 gewähltes  Vorstandsmitglied im bfg München.

  • Seit dem 13. Juli 2007 nur noch Mitglied des bfg München, da ich inzwischen meinen Wohnort gewechselt habe.

  • 19.2.2009 Ausschluss aus dem bfg München, da ich Zweifel an den jüdischen Opferzahlen des Naziterrors geäußert hatte. Ich habe nicht bestritten dass es massenhaft Opfer gab und auch nicht den Naziterror. Aber Geschichtsschreibung beruht auf einem Indizienprozess, der nie lückenlos nachvollziehbar ist. Im Laufe dieser Diskussion wurde mir dann unterstellt mit diesem Argument den Naziterror verharmlost zu haben. Ich gebe zu, dass meine Argumente in diesen E-Mails nicht immer in letzter Konsequenz durchdacht waren und manches war etwas unglücklich formuliert. Geschichte ist nicht mein Gebiet, die Glaubwürdigkeit der Geschichtsschreiber für mich kaum nachprüfbar.
    Für mich ist weder psychische, noch physische, noch auf Finanzkraft beruhende Gewalt ein moralisch zu rechtfertigendes Mittel. Gesellschaftlich legitimierte Macht muss es natürlich geben. Ich setze auf den sachlichen Dialog, sowie auf logische und nach naturwissenschaftlichen Kriterien gesicherte Begründungen. Zum Thema religiöse Gewalt siehe auf meiner Homepage "Religion und Gewalt", "Besitzen wir die Gabe der Erkenntnis von Gut und Böse", zum Naziterror siehe in der Lebensgeschichte des Pfarrers Willibald Glas den Abschnitt "Militärzeit". Zum Thema Moral siehe "Ein Plädoyer für den Atheismus", "Der moralische Gottesbeweis", "Die Sexualmoral".

  • seit dem 1. Dezember 2014 Mitglied bei der Volkssolidarität in Eisenach

Kontaktadresse:

Dietrich Spreter von Kreudenstein
Bornstr. 6
99817 Eisenach

E-Mail-Adresse:

kreudenstein$kreudenstein-online.de Bitte ersetzen Sie das $-Zeichen durch @

Antialkoholiker – da ich der Meinung bin, dass man andere nicht dazu animieren soll, seine Gesundheit zu ruinieren.

Nichtraucher – wegen der gesundheitlichen Folgen und weil ich den Geruch von verrauchten Räumen nicht mag.

Weder gläubig noch autoritätsgläubig – weil es gute Gründe für die Evolutionstheorie gibt und ich die Auslegungspraktiken verschiedener Kirchen kenne. Trotzdem bin ich stets bereit meine Weltanschauung neuesten Erkenntnissen anzupassen. Für Diskussionen über Internet bin ich immer offen.

Kompromissbereit – wenn ich widerlegt werde oder feststelle, dass meine Ansichten nicht mehrheitsfähig sind.

Bemüht um eine gesunde Lebensweise – womit ich aber nicht behaupten möchte, dass ich gesund lebe. Ich besitze nicht das medizinische Wissen, um das behaupten zu können, aber ich sehe es als erstrebenswertes Ziel an den Alterungsprozess durch Medikamente und eine gesunde (?) Ernährung/Lebensweise aufzuhalten.

Pflanzenliebhaber – aus Naturverbundenheit. 

Computerleidenschaft – weil es mich immer wieder fasziniert, was man einem Computer alles beibringen kann.

Hobbys:

Schreiben von intelligenten Spielprogrammen (in letzter Zeit nicht mehr)

gelegentliche Diskussionen mit Internetpartnern

Gelegenheitsfotograf

Erstellen von e.books aus der Homepage.